Ouvertüre mit „cooler Mischung“
Los geht es am Sonntag ab 9 Uhr mit den „Stadtis“, die ausgeschrieben sind für Aktive aus Münster und dem Kreis Warendorf. Die Resonanz nach der Premiere im Vorjahr war riesig, die je zwölf Startplätze pro Konkurrenz waren schnell vergeben, die Warteliste lang. „Wir hatten 26 Bewerbungen, mussten kein Team von außerhalb zulassen“, sagt Turnierorganisator Jan Romund und fügt mit Blick auf das Teilnehmerfeld hinzu: „Wir haben eine richtig coole Mischung mit Teams aus unterschiedlichen Vereinen in Münster.“
Bei den Damen führen Carla Fuchs, in der kommenden Saison Zuspielerin beim Bundesligisten USC, und Helena Klemm (VC Olympia) die Setzliste an, in der mit Leonie Göhmann und Adriana Spinelli ein Duo von BW Aasee folgt. Mit Jana Homann und Hella Vetter mischt ein junges USC-Paar mit, ihre geballte Routine wird die ehemalige Hallen-Nationalspielerin Barbara Wezorke einbringen und versuchen, an der Seite von Marianna Sharafutdinova das Feld aufzumischen. Spannend, wer in das Endspiel ab etwa 17.45 Uhr einziehen wird.
Gleiches gilt für die Herren-Konkurrenz, in der auf dem Papier Moritz und Oskar Lembeck die besten Karten haben. Die Brüder vom TSC liegen in der Setzung knapp vor dem Münsteraner Lukas Salimi, der mit BWA-Akteur Lingen Wu sein Glück im Sand versucht. Vom abgestiegenen Hallen-Zweitligisten Münster Volleys sind neben den Lembecks auch noch die Youngster Elias Bevers/Marten Peters und Fridolin Steinriede/Dominik Rutke dabei, Leon Winkler/Jakob von Bernuth (Saxonia) sollte man ebenso auf dem Zettel des mit insgesamt 1000 Euro dotierten Turniers haben.
Die Stadtis als Ouvertüre, eine reichhaltige Beach-Woche für Jung und Alt, dann zum Abschluss der topbesetzte Premium-Cup, „bei dem wir super starke Felder haben werden“ (Romund). Das bunte Treiben im Sand kann beginnen.
Westfälische Nachrichten