Westdeutsche Meisterschaften der U14 in der Beacharene Töppersee

Am 13.08. fanden die diesjährigen Westdeutschen Meisterschaften für die U14 in der Beacharena Töppersee in Duisburg statt.
24 Teams aus ganz NRW reisten am frühen Samstag Morgen in den Westen des Ruhrgebietes und erlebten bei hochsommerlichen Temperaturen einen langen und intensiven Wettkampftag im Double-Out-Modus. Die ersten Spiele starteten um 09:00 Uhr, das Finale wurde bis 19:20 Uhr ausgetragen.

In der U14 treten Jungs und Mädchen (auch als Mixed-Teams) in einem Wettbewerb gegeneinander an, am Ende werden jedoch Jungen/Mixed und Mädchen getrennt gewertet. Gespielt wird auf dem etwas kleineren 7*7m Feld.

Vom Start weg bekamen die vielen mitgereisten Eltern und Betreuer tolle Spiele mit viel Einsatz und Spannung geboten. Schon in den ersten Runden wurden viele Spiele erst im dritten Satz entscheiden.

Davon völlig unbeeindruckt marschierten Johanna Niewerth (Leverkusen) und David Paltian (Düsseldorf) als Seed 1 souverän durch das Turnier und verloren keinen einzigen Satz. Somit wurde das einzige Mixed-Team im Feld hoch verdient Turniersieger und zugleich auch Sieger der Jungen/Mixed-Wertung.

Im Endspiel siegten Johanna und David 17:15 und 15:8 gegen das Borkener Duo Antonia Tebroke und Maja Feldhaus. Die Beiden hatten bereits ganz früh im Turnier Ihre erste Niederlage kassiert und mussten den gesamten Weg durch die Verliererrunde gehen, was generell und ganz besonders bei 35 Grad im Schatten eine bemerkenswerte Leistung darstellt. Im Endspiel fehlten daher vielleicht ein paar Körner, um das Spiel noch ausgeglichener zu gestalten. Trösten durften sich die Beiden aber mit der Goldmedaille im Mädchenfeld.

Silber gewannen bei den Mädchen Sara Zimmer und Nora Asolli vom RC Sorpesee, die das Gesamtturnier auf einem tollen dritten Platz beendeten.

Bronze ging an das U13-Team Eva Schepers und Filippa Giesen aus Bocholt.

Bei den Jungs landete ebenfalls ein jüngeres Team auf dem Treppchen. Jonathan Fischer und Max Weber aus der U13 des gastgebenden Rumelner TV und im Sand für Düsseldorf bzw. Erkelenz unterwegs, sicherten sich etwas überraschend aber verdient die Silbermedaille.

Bronze ging an das Bielefelder Duo Ole Standke und Levi Kentzler.

Bilder und Bericht: Frank Fischer

B/C Finalturnier am 27/28. August in Duisburg

Das B- und C-Finale für Damen und Herren findet am 27/28. August mit echtem Finalcharakter an zwei Tagen statt, so, wie es sein sollte! Im Idealfall 64 Teams kämpfen in vier Turnieren parallel um Titel und Siegermedaillen!

Ein paar Hinweise zum Modus:
• 32 Teams können melden (die punktbesten 32 Teams werden zugelassen, der Ausrichter erhält jeweils eine wildcard für das C und B Finale)
• am Freitag 26.8.2022 um 12 Uhr wird die Setzliste eingefroren. Hinweis: Erst danach gibt es die Einladungsmail für alle Teilnehmer!
• Seed 1-16 spielen dann das B-Finale, Seed 17-32 das C-Finale
• gespielt wird jeweils ein klassisches double-out mit zwei Gewinnsätzen bis 15
• am Samstag werden beide Finals bis Spiel 20 (2. Runde Looserbaum) gespielt
• Der Sonntag wird als Finaltag mit den jeweils besten 8 Teams gestaltet. Die Plätze 1-8 werden dabei komplett ausgespielt

Das B-Finale bekommt eine Punktwertung wie ein A-Turnier (ohne DVV Punkte), das C-Finale bekommt eine Punktwertung wie ein B-Turnier
Das B/C Finalturnier ist von der Doppelmeldungsprüfung ausgenommen. Teams können sich für die Westdeutschen Meisterschaften und das B/C Finalturnier anmelden. Bei Zulassung des entsprechenden Teams zu den Westdeutschen Meisterschaften wird die Meldung aus dem B/C Finalturnier entfernt.
Weiterhin gelten die Angaben in den Durchführungsbestimmungen.

Die schöne und großzügige Beachanlage am Toeppersee bietet sich förmlich für ein 2-Tagesturnier (mit möglicher Übernachtung) an. Wir bieten eine tolle Anlage mit viel Platz (Sand, Liegewiese, Spielplatz, Sitzmöglichkeiten) und großzügig überdachten Flächen, sehr schönen warmen Duschen und hervorragende Verpflegung (warme & kalte Getränke aller Art, Pommes, Grillgut, Snacks, etc.) zu kleinen Preisen.
Wer direkt mit seinem Wohnmobil, Zelt oder Wohnwagen anreisen möchte, kann das gerne tun. Auf dem Gelände der Beachanlage gibt es mehrere, wenn auch nicht endlos viele Möglichkeiten. Voranmeldung wäre hier unbedingt erforderlich.

Gold beim Bundespokal

Vom 01.-03. Juli 2022 fand in Bottrop der Bundespokal Beach 2022 statt. Vor heimischer Kulisse gelang den WVV-Athleten und -Athletinnen ein Coup: Gold für Jancar/Neuß. Silber für Dreßen/Rakow. Silber für Hikel/Weissenbach. Die drei Finalistenteams holten sich damit Edelmetall beim wichtigsten Wettkampf des Jahres.

Beim Bundespokal Beach spielen Nominierungsteams der einzelnen Landesverbände ein Sichtungs-Turnier aus. Anders als in der Halle gibt es für die U17-Spieler und -Spielerinnen nur einen Wettkampf dieser Art.

Zur Vorbereitung auf das Turnier trainierten insgesamt sechs WVV-Teams unter der Leitung von Landestrainer Beach Marc d’Andrea beim WVV-Bundespokal-Lehrgang vier Tage lang auf der Austragungsanlage in Bottrop. Neben den späteren Finalisten und Finalistinnen nahmen zudem Reckeweg/Tein, Grotstabel/Janitzki und Fuchs/Goos teil und spielten nach der Gruppenphase am Freitag das Turnier um die Plätze 17-32. Fuchs/Goos spielten sich dabei zunehmend solide bis in das Halbfinale des Turniers vor.

Die beiden Damenteams Jancar/Neuß und Dreßen/Rakow fanden im Hauptturnier am Samstag zunehmend Rhythmus und spielten teils mit Leichtigkeit gegen ihre Gegnerinnen. Dabei war es vor allem das starke Sideout, dass die Zuschauer begeisterten. d’Andrea findet lobende Worte: „Sicherlich konnte man früh erkennen, dass die vier Spielerinnen einen so soliden Spielaufbau hatten, dass sie viel nach Belieben abschließen konnten. Die Konstanz mit hochwertigem Abschluss dürfte die beste im Turnier gewesen sein.“

Konstanz zeigten aber auch Hikel/Weissenbach. Während Julian Hikel in allen Elementen Stabilität bewies, glänzte Levi Weissenbach als Jungjahrgang immer wieder im Angriff und im Block. Auch im späteren Finale gegen die in Berlin trainierenden Niedersachsen Johanning/Sackermann setzte sich Weissenbach immer wieder im Block durch. Die Finalistenbegegnung war bereits das zweite Aufeinandertreffen in diesem Turnier. Im Viertelfinale hielten die WVV-Spieler das Spiel unerwartet knapp. Nachdem sie zunächst mit sechs Punkten hinten lagen, verloren Hikel/Weissenbach den Satz nur knapp. Der zweite Satz bis zum Ende ausgeglichen. Gierig nach mehr forderten die beiden im Finale eine Revenge. Als der zweite Satz mehr als verdient an Hikel/Weissenbach ging, lag das Funkeln einer Sensation bereits in der Luft. Doch die beiden Turnierfavoriten aus dem NWVV schafften es noch einmal eine Schüppe drauf zu packen. Mit eindrucksvollen Angriffen begeisterten sie die zahlreichen Zuschauer und ließen letztlich den beiden Rumelnern keine Chance vor heimisches Publikum ein Sieg zu erringen.

Auf dem Feld daneben wurde das weibliche Finale gespielt. Während üblicherweise bei den Spielen gecoacht wurde, überließ das Trainerteam den Spielern selbst das WVV-interne Finale. Mit spektakulären Angriffen und Abwehraktionen gelang es keinem der beiden Teams sich klar vor Gegner anzusetzen. Beide Teams konnten ihre Stärken ausspielen und ließen nur wenig Platz für Fehler.

Nach zwei Sätzen musste auch hier ein Entscheidungssatz her. In diesem Allerdings konnten Jancar/Neuß noch einmal aufdrehen und konnten im Aufschlag und in der Abwehr beweisen, dass sie zurecht Gold verdient hatten. Landestrainer d’Andrea blickt Stolz auf das Turnier zurück: „Wir sind äußerst zufrieden mit dem Sichtungsturnier. Bereits am ersten Tag haben die Bundesstützpunkt-Trainer Interesse an einer erheblichen Zahl unserer Athleten und Athletinnen gezeigt.  Da haben wir denke ich viele Richtige Entscheidungen getroffen. Dass wir dann zudem auch noch so erfolgreich durch die Turniere kommen, ist für uns natürlich der Wahnsinn. Ich bin sehr stolz auf die Art wie wir uns als Verband präsentiert haben und bin mehr als zufrieden mit der Leistung all unserer Teams.“

Bilder und Bericht: Marc d’Andrea

Premiere: Baggern beim Beachvolleyballturnier „Benno Beach Cup“

„Sommer, Sonne, Strand und mehr“ – das war die Welt von Udo
„Benno“ Wiesemann, der leider viel zu früh und unerwartet am 5. Februar von uns gegangen
ist. Der verstorbene Beachwart des 1. Volleyball-Verein Holzwickede 1986 e.V. (VVH) nahm viele Aufgaben für seinen Verein und den Sport in Holzwickede wahr: er war Gründungsmitglied, Vorsitzender, Spieler und Trainer beim VVH, Sportfunktionär und guter Geist für den Sport in seiner Heimatstadt.

In Erinnerung und als Dank für sein stetes Engagement sowie seine umtriebige Art veranstaltet der VVH in Kooperation mit dem Unnaer Event-Manager Jens Ole Wilberg den ersten „Benno Beach Cup“. Getreu seiner Motivation (Beach)Volleyball zu fördern ist am 20. August ein Beachvolleyball-Mixed-Turnier für jedermann geplant. Eingebettet wird der „Benno Beach
Cup“ erstmals in ein in Holzwickede etabliertes und traditionelles Beach-Highlight am Ende des Beachsommers mit der Westdeutschen Kronen Mixed Meisterschaft am 21. August.

„Der attraktive Strandsport und der unbändige Einsatz um jeden Ball stehen beim ‚Benno Beach Cup‘ klar Hintergrund. Es geht um Spaß, um Erinnerung und um Benno. Wir wollen mit dem Turnier eine schöne Erinnerung an Benno etablieren“, denkt der VVH-Vorsitzende Andreas Roth an seinen langjährigen Weggefährten beim 1. Volleyball-Verein Holzwickede 1986 e.V. und freut sich zugleich auf das besondere Beachvolleyball-Happening im August.
Alle Gewinne des „Benno Beach Cups“ kommen dem 1. Volleyball-Verein Holzwickede zu Gute, ebenso wie die Erlöse des Tages vom Catering.

Wer sportlich mit dabei sein möchte, kann sich über die Verbands-Homepage
www.beachvolleyball.nrw für die Premiere anmelden. Gerade die heimischen Beacher sollten die Chance nutzen, um beim „Benno Beach Cup“ Flagge für ihren Sport zu zeigen. Aber auch wer einfach nur einen Ausflug an Holzwickedes schönsten Strand machen möchte, sollte sich das Beachvolleyball-Wochenende schon mal rot im Kalender markieren, denn auf und neben den Courts wird bestimmt heimische Strand-Atmosphäre aufkommen.

Text und Bild: PR : EVENT : Wilberg

„Ab an den Strand“

heißt es ab sofort wieder für den Urlaubsguru! Das Holzwickeder Online-Reiseportal vermittelt Pauschalreisen, Städtetrips, Flüge, Hotels und private Unterkünfte in der ganzen Welt.

„Aber genau diese ‚lokale Brücke‘ in Verbindung mit der besonderen Urlaubsatmosphäre macht es für uns attraktiv, den Sport in unserer Heimat zu unterstützen“, schwärmt Hanno Wigger (re.), Head of Offline Marketing bei Urlaubsguru GmbH, über die Kooperation auf der Beachanlage an der „Schönen Flöte“. Auch Andreas Roth (li.), Vorsitzender des 1. Volleyball-Verein Holzwickede 1986, freut sich über das Engagement und ergänzt: „Der Strandsport auf unseren Beach-Courts verbindet Menschen, fördert das Miteinander und bietet auch aktive Erholung in den heimischen Gefilden!“ Also, ab an Holzwickedes schönsten Strand!

Homepage: www.UrlaubsGuru.de; https://vvholzwickede.de/

Fotos und Bericht: p:e:w

Jugendturnier U13/14 in Düsseldorf

Am vergangenen Wochenende fand auf der Beachanlage von Tusa Düsseldorf ein U13/14 Beachturnier statt.

Insgesamt 15 weibliche, männliche und mixed Teams spielten in spannenden Spielen auf dem etwas verkleinerten Feld von 7x7m um den Turniersieg. Am Ende setzte sich das Team Kern/Kelp vor dem Team Fischer/Reckeweg und dem Team Paltian/Niewerth durch.

Herzlichen Glückwunsch!

von links nach rechts: Fischer/Reckeweg (2.), Kelp/Kern (1.), Paltian/Niewerth (3.)

Jugendturnier U17/18w Wachtberg

Bei besten Beachvolleyballbedingungen gingen am 25.06. in Wachtberg acht Teams der wU17/18 an den Start. Viele spannende Begegnungen wurden geboten.

Allein im Double-Out mussten die Begegnungen fast immer im Tie-Break entschieden werden, was für die Leistungsdichte und Ausgeglichenheit der Teams sprach.

Am Ende setzten sich im Finale Klemm/Slacanin gegen Merx/Krätsch durch.

Kuhlmann/Trifunovic sicherten sich den 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Platzierung auf dem Bild von links nach rechts: Merck/Krätsch (2.), Klemm/Slacanin (1.), Kuhlmann/Trifunovic (3.)

Bericht: Michael Riebau

Pfingstlehrgang Beach 2022

Am Pfingstwochenende fand in Marl der Lehrgang Beach 2022 statt. Sechszehn Athleten und Athletinnen trainierten am Samstag unter der Leitung von Landestrainer Beach Marc d’Andrea ihren Spielaufbau, um am Sonntag beim B-Turnier in Marl die Inhalte im Wettkampf anzuwenden.

In Vorbereitung auf die Saisonhighlights und vier Wochen vor dem Bundespokal Beach trainierten WVV-Talente daran ihren Abschluss auf der Annahme effektiver zu gestalten. Der späte Zeitpunkt in diesem Jahr ist bedingt durch den langen Hallensommer: „In der Zielgruppe U17/U18 standen im Mai noch drei Highlights mit „Jugend trainiert für Olympia“, die U18 Hallen Deutsche Meisterschaft und den Bundespokal Halle an. Da wir im WVV kombiniert auf beiden Belägen ausbilden, wollten wir für den Lehrgang auf das Ende der Hallensaison warten“, erklärt Trainer d’Andrea den Zeitpunkt des ersten Lehrgangs.

Neben dem Training wurde der Lehrgang im männlichen Bereich auch als Trial für den Bundespokal Beach genutzt. Aus den neun U17 und U16 Athleten bilden sich die drei Teams, die den Bundespokal Beach für den WVV spielen werden. Marc d’Andrea hat bereits letztes Jahr gute Erfahrungen mit dem Trial-Format gemacht: „Letztes Jahr hat sich durch die Coronaregelungen keine Chance geboten die potenziellen Bundespokal Spieler ausreichend miteinander zu vergleichen. Deshalb haben Olli Gies und ich einen Trial veranstaltet. Wir haben – wie an diesem Wochenende auch – die Teams unterschiedlich konstelliert, um für den Bundespokal optimale Teams zu bilden. Das war so erfolgreich, dass zwei der Athleten im vergangenen und in diesem Jahr zum DVV-Lehrgang eingeladen wurden und wir hervorragende Platzierungen belegten. Dieses Jahr hoffen wir auf einen ähnlichen Effekt.“

Auch im weiblichen Bereich hat sich ein Teil des WVV-Perspektivkaders Beach präsentieren können und ihren Hut in das Rennen um die Bundespokalplätze geworfen.

Die B-Turniere am Sonntag wurden genutzt, um das Teamcoaching zu verbessern. Da im Erwachsenenbereich kein Coaching erlaubt ist, wurde in der Reflexion nach den Spielen über das Eigencoaching während der Spiele gesprochen. Josefine Meiser und Mareet Maidhof gewannen das Turnier. Bestes männliches Team bildeten Levi Weissenbach und Julian Hikel, die den 7. Platz belegten.

Die Teilnehmer des männlichen Lehrgangs waren:

Julian Hikel, Levi Weissenbach, Julius Reckeweg, Marten Kindermann, Nico Janitzki, Finn Grotstabel, Matti Kuhn und Philip Tein.

Und im weiblichen Bereich:

Mareet MAidhof, Josefine Meiser, Carlotta Rust, Lilli Daubert, Hannah Mohr, Greta Rakow, Clara Dreßen, Luisa Neve, Pia Goos.

Bericht: Marc d’Andrea