Noch besser schlugen sich die beiden Lokalmatadorinnen Anna Siebert (USC) und Sunna Milz (VCO Münster), die bis ins Halbfinale vorpreschten. Dort mussten sie sich den späteren Zweitplatzierten Josefine Schäkel (1. BC Kiel) und Mila Jancar (Eintracht Spontent) geschlagen geben. Der Sieg bei einem der wertvollsten Turniere NRWs ging an Nele Schmitt (TuSa Düsseldorf) und Nina Interwies (Beach me e.V.). „Das ist total cool gemacht hier. Zuschauer können richtig nah dabei sein. Das macht das Event aus“, sagte Siebert, die als Dritte vor den beiden Fuchs-Schwestern (9. Platz) und VCO-Talent Helena Klemm mit Sarah Overländer (Bayer Leverkusen/9.) gelandet war.
Für das sportliche Highlight aus Münsteraner Sicht sorgte das Herren-Duo Lucas Ovelhey und Lukas Salimi (beide Beach&Volley e.V.). Ovelhey, der seine Jugend beim TSC Münster-Gievenbeck verbrachte und nach langer Leidenszeit im Mai beim Urlaubsguru-Cup auf Norderney seinen größten Sand-Erfolg feierte, zog mit Salimi ins Endspiel ein. Beim krönenden Abschluss spielten sie im Finale groß auf, mussten sich Janik Sambale und Jonas Kaminski (beide BeachVolley United) jedoch knapp mit 0:2 (14:21, 22:24) beugen. „Es hat sich hier sehr heimisch angefühlt“, sagte Ovelhey, der künftig mit Yannick Biebelriether (SV Schwaig) um Punkte für die Deutsche Meisterschaft in Dortmund (27. bis 30. August) spielt.
Westfälischer Nachrichten
Beach-Fidel liefert ab
Beim Finale der Münsteraner Stadtmeisterschaften am vergangenen Sonntag hat Carla Fuchs die Tribüne noch zum Anfeuern animiert. Rund eine Woche später beim Picture-Premium-Cup, dem großen Highlight der Münster-BeachDays, stand sie an der Seite ihrer Schwester Jula (USC) auf dem Feld und sorgte abermals für mächtig Stimmung. Als die Erstliga-Zuspielerin des USC Münster in der Partie gegen Emilia Simon (FCJ Köln) und Lotta Surwehme (TB Höntrop) mit dem Wind spielte und den Schlagabtausch mit einem Netzkantenass zum 2:0 beendete, setzte es von den zahlreichen Zuschauern und USC-Kapitänin Esther Spöler Szenenapplaus. Ein Bild, das sich häufte – Münsters Beachduos spielten in Berg Fidel groß auf.
Beeindruckend war auch das, was Veteran Jan Romund mit seinem Partner Moritz Lembeck (beide Beach&Volley e.V.) noch immer in den Sand stemmte. Bei seinem eigenen Turnier kämpfte sich der 42-jährige Ausrichter über die Verliererrunde bis ins Viertelfinale. Dort war erst gegen die an Position eins gesetzten Favoriten Manuel Harms (Rhein-Sieg Volleys) und Richard Peemüller (Beach me e.V.) Schluss. „Es war noch mal mehr los als letztes Jahr. Das hat vor der Kulisse schon Spaß gemacht“, sagte Romund.