Saisonabschluss in Jülich – Westdeutsche Beachvolleyballmeisterschaften 2026

Nach der fulminanten Premiere der German Beach Championships in Dortmund lässt das nächste sportliche Highlight in NRW nicht lange auf sich warten. Am Wochenende vom 05. bis 06. September 2026 verwandelt sich der Schlossplatz in Jülich im Rahmen des 25. Rur-Beach-Cups erneut in eine Oase des Beachvolleyballs. Die Urlaubsguru Beachtour findet hier ihren sportlichen Höhepunkt in den Westdeutschen Beachvolleyballmeisterschaften 2026. Zuschauer*innen sind bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

Auch in diesem Jahr werden durch ca. 350 Tonnen aufgeschütteten Quarzsand wieder beste Bedingungen für spannende Matches und damit die Grundlage für eine tolle Atmosphäre geschaffen. Gepaart mit Musik, Moderation, Tribünen sowie Speis und Trank ist alles da, was das Herz für ein erfolgreiches Sportwochenende begehrt.

Sportlich verspricht das Wochenende einiges. Am Freitag startet ab 14 Uhr zunächst der „Stadtwerke-Cup“ für Freizeit- und Hobbymannschaften. Am Samstag und Sonntag jeweils ab 8:30 Uhr dürfen dann die „Profis“ ran. Die besten 12 Damen- und 12 Herrenteams aus NRW haben sich für die Meisterschaften qualifiziert und spielen nicht nur um den Titel „Westdeutsche Meister*in 2026“, sondern auch um insgesamt 10.000 € Preisgeld.

Starke Partner für ein starkes Event

Ein Beachvolleyball-Wochenende dieser Größenordnung mitten auf dem Jülicher Schlossplatz wäre ohne die Unterstützung starker Partner nicht möglich. Sie schaffen gemeinsam mit dem ausrichtenden Team die Voraussetzungen dafür, den Aktiven professionelle Bedingungen und den Zuschauer*innen ein besonderes Beachvolleyball-Erlebnis bieten zu können.

Ein großer Dank gilt deshalb Urlaubsguru, Rurtalbus, der Sparkasse Düren, indeland, dem Kreis Düren, den Stadtwerken Jülich sowie F&S Solar. Mit ihrem Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass der Rur-Beach-Cup auch in seinem 25. Jahr und die Westdeutschen Meisterschaften in diesem besonderen Rahmen stattfinden können.

Gerade Veranstaltungen wie diese zeigen, was möglich ist, wenn Sport, regionale Partner und ehrenamtliches Engagement zusammenkommen. Dafür sagen wir: Danke für die Unterstützung des Beachvolleyballs in NRW!

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eines: volle Tribünen!

Also kommt vorbei, genießt Beachvolleyball auf höchstem NRW-Niveau mitten in Jülich und erlebt gemeinsam mit uns den großen Saisonabschluss der Urlaubsguru Beachtour 2026.

05.–06. September 2026 | Schlossplatz Jülich | Eintritt frei

Top-Duos im Mindener Sand

Minden. Nach der mit Bravour bestandenen Feuertaufe im vergangenen Jahr beim hochkarätigen Turnier um den „Enerix-A+-Beach-Cup“ erlebt die multifunktionale Beachanlage des 1. VC Minden an diesem Samstag und Sonntag ihren nächsten Höhepunkt: Beim „Sparkassen-Premium-Cup“ kämpfen 16 Frauen-Duos und 16 Männer-Teams aus den Top 20 der deutschen Beachvolleyball-Rangliste um jeweils 2.500 Euro Preisgeld und reichlich Qualifikationspunkte für die westdeutsche und die deutsche Meisterschaft. An beiden Tagen ist der Spielbeginn um 9 Uhr, die Endspiele mit anschließender Siegerehrung sind für Sonntag um 14 Uhr geplant.

„Man ist nach der positiven Resonanz bei den Spielerinnen und Spielern seitens des Westdeutschen Volleyball-Verbandes an uns herangetreten und hat uns gefragt, ob wir es uns zutrauen würden und uns vorstellen könnten, in diesem Jahr ein Turnier der nächsthöheren Kategorie auszurichten. Wir haben zugestimmt“, freut sich VC Mindens Chef Peter Mehwald über so viele Vorschusslorbeeren und einen Vertrauensbeweis der besonderen Art. Die Mindener kennen sich mit der Organisation und Ausrichtung nationaler und internationaler Großveranstaltungen – Länderspiele und Nationen-Turniere von Männern, Frauen und Junioren waren dabei ebenso im Programm wie gleich mehrmals die Senioren-DM – bekanntlich bestens aus.

Durften sich die Aktiven trotz der seinerzeit sich noch im Bau befindlichen Anlage bereits 2025 über den vom Deutschen Volleyball-Verband zertifizierten Quarzsand sowie hochmoderne Fun-Tech-Anlagen freuen, so ist die Anlage auch rund um die Spielfelder im Laufe des Jahres wesentlich attraktiver geworden. Dusch- und Toilettengebäude sind nun ebenso vor Ort. Zudem ist der Bereich zwischen dem Verwaltungsgebäude und den Sanitäranlagen dank der Mithilfe vieler Ehrenamtler komplett gepflastert. „Wir haben bis zur letzten Minute alles getan, um den Teilnehmern das Wochenende so angenehm wie möglich zu gestalten“, sagt Mehwald, der wie im Vorjahr zusammen mit VC-Beachwart Volker Höltkemeier, Trainer Yuri Chabrouski und Sylvia Deidert für die Organisation verantwortlich zeichnet.

Auch Jan Romund, der Vizepräsident Beach des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, der bereits im vergangenen Jahr von der Anlage angetan war, wird in diesem Jahr wieder als interessierter Verbandsvertreter wie auch als Aktiver mit von der Partie sein. Namhafte heimische Spielerinnen wie die ehemalige VC-Spielerin Marieke Schwarz, die als Libera für den USC Münster in der 2. Liga aufläuft und noch im vergangenen Jahr mit von der Partie war, haben sich dieses Mal allerdings nicht um einen Platz im Teilnehmerfeld beworben. Trotzdem sind die Starterfelder restlos ausgebucht. „Bei Männern und Frauen mussten wir sogar Wartelisten anlegen“, sagt Höltkemeier über das große Interesse an der Mindener Veranstaltung.

Und so dürfen sich die Zuschauer – der Eintritt ist an beiden Tagen frei und es winken Freigetränke – bei Sommerwetter wieder auf spektakuläre Flugeinlagen und packende Matches bei Männern und Frauen freuen. Zudem dürften auch Vertreter anderer Beachsportarten sicherlich einen Abstecher auf die Anlage am Tietzelweg machen, denn der multifunktionale Charakter des Areals bietet auch Beachsoccer-Spielern und Beachhandballern optimale Bedingungen. Der TSV Hahlen hatte bereits nach der jüngsten Auflage der Beachhandballtage im Melittabad angekündigt, die Veranstaltung im kommenden Jahr auf der VC-Anlage veranstalten zu wollen.

Text: Thomas Kühlmann

Westdeutsche Mixed Meisterschaften und B-Finale: actionreicher Samstag auf der Beachbase in Hürth

Am 22. August geht’s rund in Hürth! Die besten Mixed Teams des Bundeslandes treten gegeneinander an und kämpfen um den Titel Westdeutsche Mixed Meister*innen 2026. Die Premiere des Turniertages: erstmalig findet zeitgleich auch das B-Finale im Mixed-Bereich statt. Mit 32 Teams und insgesamt 60 auszuspielenden Partien ist also richtig was los auf der Beachbase.

Viel zu gucken gibt es auch abseits des Feldes – die „hauseigene“ Bar und ein Foodtruck versorgen Spieler*innen und Gäste mit Köstlichkeiten. Neben den Premiumpartnern Bigwave Eyewear und Vermögensberater Ulrich Theilen – sind auch 2finger apperal und Maareloo vor Ort. Ab 13 Uhr wird auch das Publikum sportlich gefragt – bei Minispielen gibt es tolle Preise bspw. von unserem Premiumpartner der Claudius Therme oder Spized zu gewinnen.

Im Teilnehmer*innenfeld stehen nach aktuellem Stand Mandy Liebscher und Thomas Neumann auf Platz 1 der Setzliste. Dicht gefolgt von Schelonke/Welzenbach und Stawinski/Hilker.

Die Spiele starten um 09:30 Uhr – der Eintritt ist frei. Also kommt vorbei!

Unsere Premiumpartner: Techniker Krankenkasse , Intersport Voswinkel (Hürth), Claudius Therme, Bigwave Eyewear, Vermögensberater Ulrich Theilen

Unsere Eventpartner: 2finger apparel, Von Poll Immobilien

Charity Beachvolleyball Turnier am 13. September

Für unsere Freundin Maja organisieren wir am 13. September ein Charity Beachvolleyball Turnier in Köln-Mülheim. Maja ist Teil der Kölner Beachvolleyball Community und schwer an ME/CFS erkrankt – eine schwere neuroimmunologische Multisystemerkrankung. Es gibt viel zu wenig Forschung und Aufklärung für ME/CFS und kein einziges zugelassenes Medikament. Alle Therapien müssen von Majas Familie privat finanziert werden. Die Startgebühr wird deswegen zu 100% an Majas Familie gespendet. Mehr Informationen und eine Möglichkeit auch ohne Teilnahme am Turnier oder zusätzlich zu spenden findet ihr hier: https://gofund.me/0506d9be2

Und hier geht es zum Turnier

A+ Beach Cup in Hürth: Zwei Tage Beachvolleyball, Padel und Sommerabend auf der Beachbase

Am kommenden Wochenende wird es voll auf der Beachbase Hürth: Am 25. und 26. Juli 2026 findet dort der A+ Beach Cup der Urlaubsguru Beach Tour statt. Parallel dazu werden auf der Anlage außerdem Padel-Turniere der GPS-Klasse gespielt. Wer also Lust auf Sport, Sonne und Turnieratmosphäre hat, sollte sich den Termin vormerken. Der Eintritt ist frei.

Starkes Teilnehmerfeld bei Herren und Damen

Beim Beachvolleyball wird in der Kategorie A+ gespielt – und damit in einer der höchsten Kategorien der Tour. Entsprechend gut besetzt sind auch die Felder. Bei den Herren gehen 16 Teams an den Start, gespielt wird im Double-Out-Modus. Auch das Damenfeld ist stark besetzt und verspricht spannende Spiele über beide Turniertage.

Mit dabei sind unter anderem mehrere Teams, die in der NRW-Beachszene seit Jahren bekannt sind. Bei den Herren führen Veit Bils / Moritz Lembeck die Setzliste an, gefolgt von Leon Voswinkel / Noah Voswinkel und Dennis Barthel / Fabian Brümmer. Bei den Damen stehen unter anderem Stefanie Klatt / Sandra Ferger, Johanna Brockmann / Jana Müller und Silke Tolonen / Marina Müller weit oben in der Setzliste.

Vier Felder, viele Spiele, kurze Wege für Zuschauer

Gespielt wird an beiden Tagen ab 09:00 Uhr. Die Beachbase Hürth bietet mit ihren Feldern einen passenden Rahmen für ein kompaktes, zuschauerfreundliches Turnierwochenende. Gerade am Sonntag lohnt sich ein Besuch besonders: Die Finalspiele sind für ca. 14:00 Uhr geplant.

Neben dem sportlichen Wettbewerb soll auch das Drumherum passen. Am Samstagabend ist ab 19:00 Uhr DJ Live-Musik geplant – eine gute Gelegenheit, den ersten Turniertag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Padel-Turniere parallel auf der Anlage

Zusätzlich zum Beachvolleyball finden am Wochenende auch Padel-Turniere der GPS-Klasse statt. Damit wird die Beachbase Hürth nicht nur zum Treffpunkt für Beachvolleyballerinnen und Beachvolleyballer, sondern auch für alle, die sich für Padel interessieren oder einfach ein abwechslungsreiches Sportwochenende erleben möchten.

Veranstaltungsort

Beachbase Hürth
Sudetenstraße 37
50354 Hürth

Zeitplan

Samstag, 25. Juli 2026
ab 09:00 Uhr: Spielbeginn
ab 19:00 Uhr: DJ Live-Musik

Sonntag, 26. Juli 2026
ab 09:00 Uhr: Spielbeginn
ca. 14:00 Uhr: Finalspiele

Ob als Spielerin, Spieler, Vereinsmitglied, Sportfan oder einfach als Zuschauerin oder Zuschauer: Ein Besuch auf der Beachbase Hürth lohnt sich. Wir freuen uns auf ein starkes Wochenende mit Beachvolleyball, Padel und guter Stimmung.

Senioren-Volleyball-EM in Málaga

Deutsches Ü 55-Team zweimal im Halbfinale und im kleinen Final

Die offenen Europameisterschaften im Volleyball der Senioren in Malaga (Halle und Beach) waren für das Seniorenteam Ü 55 des DVV ein voller Erfolg. Mit der deutschen Nationalmannschaft verpasste das Team D zwei Bronzemedaillen nur denkbar knapp.

Bei dem Dreitages-Turnier in Málaga hatte es der deutsche Elfer-Kader um Spielertrainer Jan Ilg mit den nationalen Teams aus Bosnien-Herzegowina, Ukraine, Slowenien, Spanien 1 und 2, USA zu tun.

Gegen die sehr gut eingespielten Teams fand man im Verlauf der Meisterschaften immer besser seinen Rhythmus.

Am dritten Tag drehte die deutsche Ü 55 nach 1:0 Satzrückstand gegen Spanien imposant auf und siegte im Tiebreak 15:13. Damit war nach sechs Spielen als Gruppenzweiter sensationell das Halbfinale erreicht. Dort traf man auf das hochfavorisierte Team der USA. Das deutsche Team um Henke glänzte mit starker Annahme und vielen gelungenen Angriffen, stellte den starken Amerikanern eine Hürde dar. Die US-Boys wussten nicht, wie ihnen geschah. Bis zum Ende hielt Team D das March offen (20:25). Im zweiten Satz wurde es etwas deutlicher. Im kleinen Finale gegen Bosnien-Herzegowina schnupperte man wieder am Erfolg, aber die eingespielteren Osteuropäer holten schließlich Bronze. Die US-Boys marschierten letztlich ohne Satzverlust durch das gesamte Turnier, auch im Finale gegen die Ukraine.

Angreifer Jürgen Henke (Ahlener SG/TuS Iserlohn), einziger Akteur aus NRW, meinte: „Im Deutschen Team herrschte eine überragende Stimmung und wir konnten unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit absolut behaupten. Und das gelang uns unter erschwerten Herausforderungen, denn wir spielten gegen meist deutlich jüngere Konkurrenz und die Netzhöhe wurde nicht abgesenkt.“ Im letzten Jahr wurde das Team in Gdynia (Polen) noch Vizemeister.

Im Sand lief es ebenfalls rund. In der Vorrunde gegen Polen, Ukraine und Spanien mit einem souveränen Sieg. Im Viertelfinale war man gegen den Zweiten der Parallelgruppe siegreich. So gelangte man ins Halbfinale erneut gegen die Ukraine. Sie erwiesen sich wieder als zu stark. Im kleinen Finale gegen Bosnien-Herzegowina zeigte Team Deutschland wieder eine couragierte Leistung, aber es reichte nicht ganz. Das Team Deutschland besteht aus Jürgen Henke (Ahlen), Olf Funk (Bayreuth) und Lorenz Langer vom Berg (Hamburg), also aus drei Beach-Boys, aber nur zwei sind auf dem Platz.

Foto 1: Team Deutschland Beach (v.l.n.r. Lorenz Langer vom Berg, Olf Funk, Jürgen Henke)
Foto 2: Team Deutschland Halle

Text: Jürgen Henke

Allbau Premium Beach Cup 2026 – Spitzen-Beachvolleyball in Essen-Borbeck

Am 4. und 5. Juli 2026 verwandelt sich das Allbau BeachCenter Essen-Borbeck erneut in eine Arena für hochklassigen Beachvolleyball. Der Allbau Premium Beach Cup gilt als eines der sportlichen Highlights des Essener Sommers und bringt auch in diesem Jahr ein außergewöhnlich starkes Teilnehmerfeld an den Start.

Beachvolleyballerinnen aus der German Beach Tour, erfahrene Bundesligaspieler*innen aus dem Hallenvolleyball sowie einige der besten Nachwuchsathletinnen aus NRW und darüber hinaus kämpfen um Punkte, Prestige und den Turniersieg. Damit präsentiert sich das Turnier als einer der stärksten Premium Cups der vergangenen Jahre.

Turnierzeiten

Samstag, 4. Juli: 09:00 – 19:00 Uhr – Vorrunde)

Sonntag, 5. Juli: 10:00 – 15:30 Uhr (Finale Damen 14.30 Uhr, Finale Herren 15.30 Uhr) – Finaltag


Eintritt frei – Sport für alle
Der Eintritt ist selbstverständlich frei, und alle Besucherinnen sind herzlich eingeladen, die besondere Atmosphäre aus Spitzensport, Sommerfeeling und Vereinsleben zu genießen. Das Event richtet sich an Familien, Sportfans, Vereinsmitglieder und alle, die Lust auf ein Wochenende voller Action und guter Stimmung haben.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt
Dank der Unterstützung zahlreicher Partner und Sponsoren wird auch kulinarisch einiges geboten. Von kühlen Getränken bis zu herzhaften Snacks ist alles dabei, um den Tag am BeachCenter angenehm zu gestalten.

Ein starkes Gemeinschaftsprojekt
Der Allbau Premium Beach Cup wird gemeinsam vom VC Essen-Borbeck, regionalen Partnern und engagierten Helferinnen organisiert. Das Turnier steht für Essen als Sportstadt, für Nachwuchsförderung und für ein lebendiges Miteinander.

Text: VC Essen-Borbeck

A-Cup der Urlaubsguru Beachtour bringt hochklassigen Beachvolleyball nach Dülmen und Buldern

Jan Romund, Vizepräsident des Westdeutschen Volleyballverbandes (WVV), hatte ein gutes Gespür. Beim Besuch auf dem Dülmen Beach sah er den Marktplatz als die perfekte Spielfläche für die Urlaubsguru Beachtour. Und so kam der A-Cup am Wochenende nach Dülmen sowie auf die Beachvolleyballanlage von Adler Buldern. Es war am Samstag und Sonntag das ranghöchste Turnier in NRW.

Und mit der Wahl hatte Romund im doppelten Sinne alles richtig gemacht. Von den Spielerinnen und Spielern gab es viel Lob für die Veranstaltung. „Das ist das beste Turnier, das ich gespielt habe. Es gibt kaum noch Courts in der Innenstadt“, so Spieler Tom Kraus. Und Romund fühlte sich auch sportlich auf dem Center Court wohl und gewann am Ende die Herrenklasse mit Daniel Wernitz.

Auch die extremen Wetterbedingungen, vor allem am Samstag, hielten die Teams nicht ab. Elf Teams bei den Damen und zwölf Teams bei den Herren gingen an den Start. Am ersten Turniertag wurde nicht nur auf dem Marktplatz gespielt. Auch die zwei Plätze der Anlage von Adler Buldern waren Austragungsort. „Es hat alles gut funktioniert, auch wenn wir gerne ein paar Zuschauer mehr gehabt hätten“, so Sabibe Overhage von Adler Buldern.

Mit reichlich Wasser, nicht nur zum Trinken sondern auch zur Abkühlung der Plätze, konnten am Samstag die Spiele wie geplant absolviert werden. Für die Wege zwischen den beiden Spielorten hatte Dülmen Marketing extra einen Shuttle-Service eingerichtet. Auch der kam bei den Spielerinnen und Spielern gut an.

Am Sonntag wurden die Finalspiele dann nur noch auf dem Marktplatz gespielt. Die Temperaturen waren etwas niedriger und gerade bei den Endspielen schob sich schon einmal eine Wolke vor die Sonne. Der Leistung tat das alles keinen Abbruch. Die Zuschauer auf dem Dülmen Beach bekamen spektakuläre Ballwechsel zu sehen und feuerten die Athleten immer wieder an. Und in beiden Finals ging es über die volle Distanz von drei Sätzen. Bei den Damen hatten Tanja Stawinski/Lotta Surwehme den ersten Satz mit 16:14 gewonnen. Doch im Laufe des zweiten Satzes kamen Adriana Spinelli/Leonie Göhmann immer besser in die Partie und gewannen die folgenden Sätze mit 15:9 und 15:13. Damit sicherten sie sich den Siegerscheck über 250 Euro. Bei den Herren dominierte der Block von Jan Romund das Finale. Immer wieder scheiterten die Angriffe von Tom Kraus und Hugo Lang an den langen Armen des WVV-Vizepräsidenten. Immer wieder musste der DJ den „Monsterblock“-Jingle einspielen, weil der Block von Romund für Punkte sorgte. Dabei ging der erste Satz noch an Kraus/Lang (15:12). Doch danach stand der Block und im dritten Satz machten Romund und sein Partner Daniel Wernitz auch mit knallharten Angriffsschlägen ihre Punkte. Mit 15:10 und 15:8 gewannen Romund/Wernitz die Sätze zwei und drei und damit das Turnier.

Bei der Siegerehrung gab es auch für die Zweit- (150 Euro) und Drittplatzierten (100 Euro) einen Scheck. Zudem durften sich die Top drei beider Klassen über einige Getränke freuen. Und mit der Ansage, dass auch im kommenden Jahr auf dem Dülmen Beach gespielt wird.

Text: Dülmener Zeitung

Urlaubsguru-Beachtour macht Halt in Dülmen

A-Cup bringt Spitzen-Beachvolleyball auf den Marktplatz
Hochklassiger Sport, Sommerstimmung und Beachvolleyball auf NRW-Spitzenniveau: Am 27. und 28. Juni macht die Urlaubsguru-Beachtour Station beim Dülmen Beach. Mit dem A-Cup gastiert das ranghöchste Beachvolleyballturnier Nordrhein-Westfalens an diesem Wochenende in der Dülmener Innenstadt und verspricht zwei Tage Spitzenvolleyball in der Stadt. Jeweils zwölf Damen- und zwölf Herrenteams kämpfen um wichtige Ranglistenpunkte und den Turniersieg. Gespielt wird auf insgesamt drei Feldern. Der Center Court auf dem Marktplatz bildet dabei das sportliche Herzstück der Veranstaltung. Zwei weitere Spielfelder befinden sich auf dem Trainingsgelände der DJK Adler Buldern an der Gewerbestraße 11 hinter der Mehrzweckhalle.

Die Spiele beginnen am Samstag ab etwa 8 Uhr auf allen drei Feldern. Die letzten Begegnungen des Tages enden voraussichtlich gegen 18:45 Uhr. Für zusätzliche Unterhaltung sorgt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit DJ und Moderator, das den Marktplatz in eine sommerliche Beach-Arena verwandelt. Am Sonntag stehen die entscheidenden Begegnungen auf dem Programm. Ab den Halbfinalspielen werden alle Partien ausschließlich auf dem Center Court auf dem Marktplatz ausgetragen, bevor am Abend die Siegerinnen und Sieger des A-Cups gekürt werden.

Für die drei erstplatzierten Teams winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 1000,- €. Das Turnier wird gemeinsam vom Westdeutschen Volleyball-Verband e.V., der DJK Adler Buldern 1919 e.V. und Dülmen Marketing ausgerichtet.

Tim Weyer, Geschäftsführer von Dülmen Marketing, freut sich auf das sportliche Großereignis: „Es ist für uns eine besondere Auszeichnung, dass bereits im zweiten Jahr des Dülmen Beach ein so hochklassiges Turnier nach Dülmen kommt. Die Urlaubsguru-Beachtour zählt zu den wichtigsten Beachvolleyball-Serien in Nordrhein-Westfalen. Dass der Westdeutsche Volleyball-Verband Dülmen als Austragungsort ausgewählt hat, zeigt, welches Potenzial unser Beach-Konzept besitzt.“ Besonders hebt Weyer die gute Zusammenarbeit der beteiligten Partner hervor: „Wir bedanken uns herzlich beim Westdeutschen Volleyball-Verband für das Vertrauen und natürlich bei der Beachvolleyball-Abteilung der DJK Adler Buldern. Ohne die Unterstützung bei der Organisation und die zusätzlichen Spielfelder wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich.“

Die Idee für den Tourstopp entstand bereits im vergangenen Jahr. Jan Romund vom Westdeutschen Volleyball-Verband besuchte damals den Dülmen Beach und war von der Atmosphäre auf dem Marktplatz begeistert. Als Vorstandsmitglied des WVV übernahm er anschließend die Organisation des Turniers in Dülmen.

„Der Dülmen Beach bietet tolle Voraussetzungen für ein Turnier dieser Art“, erklärt Jan Romund. „Beachvolleyball lebt von der Nähe zum Publikum und von einer besonderen Atmosphäre. Genau das finden wir hier auf dem Marktplatz vor. Wir freuen uns darauf, den Spielerinnen und Spielern sowie den Zuschauerinnen und Zuschauern ein sportliches Wochenende auf höchstem Niveau zu bieten.“  Auch bei der DJK Adler Buldern blickt man mit Vorfreude auf das Turnierwochenende. „Für den Beachvolleyball in der Region ist diese Veranstaltung eine tolle Möglichkeiten den Beachvolleyball-Sport hier vor Ort zu präsentieren“, betonen Martina Große Wiesmann und Sabine Overhage von der DJK Adler Buldern.

Zuschauerinnen und Zuschauer sind an beiden Turniertagen herzlich eingeladen, die Teams anzufeuern und Spitzen-Beachvolleyball aus nächster Nähe zu erleben. Der Eintritt ist frei.

Längst ein Fixpunkt in Münster

Als die erfolgreichen Duos auf dem Siegerpodest den verdienten Erfolg aufsogen, hatte Jan Romund Zeit für einen kurzen Plausch mit Tilman Fuchs, tauschte sich mit dem Oberbürgermeister und gleichzeitig Schirmherr der Münster BeachDays aus. Auch der Turnierorganisator hatte vernommen und daher sich beim ersten Mann der Stadt bedankt, dass dieser lobende Worte für die Woche voller Beachvolleyball mit den Stadtmeisterschaften, den Events für Schüler und Unternehmen sowie mit dem abschließenden Picture-Premium-Cup gefunden hatte.

Das tat gut und war der Lohn für die viele Arbeit, die Romund mit seinem Mitorganisator Thomas Öing und vielen anderen Helfern nicht nur im Vorfeld, sondern auch am Sonntag noch bis 23 Uhr beim Abbau der Anlage am Berg Fidel geleistet hatte. „Aber es hat sich gelohnt. Wir hatten 750 Sportlerinnen und Sportler hier, vom Grundschüler bis zum Profi. Insgesamt war es sehr gut, es gab viel positive Resonanz“, sagte Romund.

Die Turnierwoche mit dem ganz besonderen Charakter hat sich zu einem Fixpunkt in Münsters Sport-Kalender entwickelt, ist den Kinderschuhen entwachsen. Noch vor vier Jahren als Turnier der Kategorie A+ auf der Anlage des HSP an nur einem Tag, nun mittlerweile mit vier Feldern und Tribünen mindestens mehr als eine Nummer größer. Noch auf dem Court bei der Siegerehrung gab Lars Algemissen vom Titelsponsor des Picture-Premium-Cups die Zusage für 2027, zudem haben „viele weitere Partner schon angekündigt weiterzumachen“, so Romund, der die Zusammenarbeit mit dem Sportamt der Stadt noch einmal betonte. „Das Sportamt hat uns immer unterstützt und an die Veranstaltung geglaubt.“

Sportlich hielt der mit 10.000 Euro dotierte Premium-Cup das, was er versprochen hatte. Packende Duelle boten die Aktiven den Zuschauern, die im Herren-Finale gerne eine Zugabe gesehen hätten. Das Lokal-Duo Lukas Salimi und Lucas Ovelhey hatten im zweiten Durchgang Satzbälle gegen Janik Sambale und Jonas Kaminski, unterlagen den Bayern aber letztlich 14:21, 22:24.
Es war wohl der letzte gemeinsame Auftritt von Salimi und Ovelhey, der nun mit Yannick Biebelriether spielen wird. „Er hat mich auf Noderney gefragt. Dann habe ich noch eins, zwei Wochen gewartet und bin zu dem Entschluss gekommen, dass das eine gute Entscheidung ist“, sagte Ovelhey.   
Einst war er in Münster für den TSC Gievenbeck in der Jugend aktiv, wohnte lange Zeit im Münsterland. „Deswegen fühlt es sich sehr heimisch hier an“, sagt Ovelhey, der nun aber nach Bochum gezogen ist, um dort unter Olympiasieger-Trainer Hans Voigt in Witten zu trainieren.
Nach einer schweren Zeit mit schmerzenden Knien und zwei Schulter-Operationen ist er zurück in der Spur, gewann Pfingsten das Turnier auf Norderney mit Luis Henrichs. Mit Biebelriehter schielt er auf die DM. „Wenn es klappt, wäre es schön. Wenn nicht, wäre das auch nicht schlimm“, sagte Ovelhey, den Salimi nur ungern, aber nicht im Unfrieden ziehen lässt. „Wenn das mit den beiden funktioniert, ist doch alles gut.“

Westfälische Nachrichten