Wie viele Teams sind dabei? Jeweils 16 Duos treten im Frauen- und Männer-Feld an, gespielt wird dabei im Double-Out-Modus. Das heißt: Eine Niederlage darf man sich im Verlauf des Turniers erlauben, nach der zweiten ist dann Schluss.
Welche Duos gehören zum Kreis der Titelanwärter? Bei den Frauen sind Anna-Chiara Reformat und Sandra Otte top-gelistet, Josefine Schäkel und Mila Jancar, die derzeit in der deutschen Rangliste Rang 15 belegen, nehmen Position zwei der Setzung ein. Direkt dahinter folgen sowohl in Münster als auch im Ranking Nina Interwies/Nele Schmitt, die in Münster wichtige Zähler auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften in Dortmund einfahren wollen. Bei den Männern kann Manuel Harms seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen – diesmal nicht mit seinem Bruder Yannick, sondern mit Richard Peemüller. Das Duo ist in der Setzliste die Nummer zwei hinter den Bayern Kim Huber und Valentin Schneckenburger (DVV-Nr. 14) an, die schon 2025 dabei waren und damals Neunte wurden. Zum Favoritenkreis zählen sicher auch Jonas Kaminski und JaniK Sambale, Bruder der deutschen Nationallibera Emma Sambale.
Welche Teams genießen denn einen kleinen Heimvorteil? Das trifft auf Carla und Jula Fuchs zu. Die Töchter von Münsters Oberbürgermeister Tilman Fuchs beachen für BW Aasee, in der Halle aber spielen sie für den USC – Carla im kommenden Jahr als Zuspielerin in der Bundesliga. Die beiden rutschten als zehntes Team ins Feld, als elftes sind die erfahrene Beacherin Anna Siebert (USC) und Sunna Milz (VC Olympia) dabei. Sie standen in diesem Jahr schon bei drei Turnieren der Kategorie A+ auf dem Podium. Per Wildcard darf Helena Klemm vom Bundesstützpunkt mitmischen, sie tritt mit Sarah Overländer (Bayer Leverkusen) an. Bei den Männern kommen der frischgebackene Stadtmeister Leon Winkler (TuS Saxonia) und Franzisco Jungmann (BWA) in den Genuss einer Wildcard, über die Rangliste sind Ausrichter Romund und Moritz Lembeck sowie der Münsteraner Lukas Salimi mit Lucas Ovelhey qualifiziert.
Wann und wo wird gespielt? Erneut findet der Premium-Cup auf der Anlage am Berg Fidel seine Heimat. Auf vier Courts geht es am Samstag und Sonntag ab 9 Uhr los. Die Finals sind für 14.30 Uhr (Frauen) und 15.30 Uhr (Männer) angesetzt, um „rechtzeitig zum WM-Spiel der Fußballer fertig zu sein“, so Romund. Gespielt wird dann auf dem Center Court, den L-förmig drei Tribünen mit 350 Sitzplätzen umgeben.
Was bietet der Premium-Cup abseits des Sports noch? Das seit Jahren im Beachvolleyball tätige Duo Axel Chur und Norman Diercks begleitet die Partien als Kommentator und DJ, sorgt gleichermaßen für fachliche Begleitung und die typische Stimmung. Am Samstagabend bietet sich die Möglichkeit, beim Après-Beach zu chillen und die Atmosphäre zu genießen. An beiden Tagen ist der Eintritt zu jeder Zeit frei.