Auch die extremen Wetterbedingungen, vor allem am Samstag, hielten die Teams nicht ab. Elf Teams bei den Damen und zwölf Teams bei den Herren gingen an den Start. Am ersten Turniertag wurde nicht nur auf dem Marktplatz gespielt. Auch die zwei Plätze der Anlage von Adler Buldern waren Austragungsort. „Es hat alles gut funktioniert, auch wenn wir gerne ein paar Zuschauer mehr gehabt hätten“, so Sabibe Overhage von Adler Buldern.
Mit reichlich Wasser, nicht nur zum Trinken sondern auch zur Abkühlung der Plätze, konnten am Samstag die Spiele wie geplant absolviert werden. Für die Wege zwischen den beiden Spielorten hatte Dülmen Marketing extra einen Shuttle-Service eingerichtet. Auch der kam bei den Spielerinnen und Spielern gut an.
Am Sonntag wurden die Finalspiele dann nur noch auf dem Marktplatz gespielt. Die Temperaturen waren etwas niedriger und gerade bei den Endspielen schob sich schon einmal eine Wolke vor die Sonne. Der Leistung tat das alles keinen Abbruch. Die Zuschauer auf dem Dülmen Beach bekamen spektakuläre Ballwechsel zu sehen und feuerten die Athleten immer wieder an. Und in beiden Finals ging es über die volle Distanz von drei Sätzen. Bei den Damen hatten Tanja Stawinski/Lotta Surwehme den ersten Satz mit 16:14 gewonnen. Doch im Laufe des zweiten Satzes kamen Adriana Spinelli/Leonie Göhmann immer besser in die Partie und gewannen die folgenden Sätze mit 15:9 und 15:13. Damit sicherten sie sich den Siegerscheck über 250 Euro. Bei den Herren dominierte der Block von Jan Romund das Finale. Immer wieder scheiterten die Angriffe von Tom Kraus und Hugo Lang an den langen Armen des WVV-Vizepräsidenten. Immer wieder musste der DJ den „Monsterblock“-Jingle einspielen, weil der Block von Romund für Punkte sorgte. Dabei ging der erste Satz noch an Kraus/Lang (15:12). Doch danach stand der Block und im dritten Satz machten Romund und sein Partner Daniel Wernitz auch mit knallharten Angriffsschlägen ihre Punkte. Mit 15:10 und 15:8 gewannen Romund/Wernitz die Sätze zwei und drei und damit das Turnier.
Bei der Siegerehrung gab es auch für die Zweit- (150 Euro) und Drittplatzierten (100 Euro) einen Scheck. Zudem durften sich die Top drei beider Klassen über einige Getränke freuen. Und mit der Ansage, dass auch im kommenden Jahr auf dem Dülmen Beach gespielt wird.
Text: Dülmener Zeitung