Beach-Fidel liefert ab

Beim Finale der Münsteraner Stadtmeisterschaften am vergangenen Sonntag hat Carla Fuchs die Tribüne noch zum Anfeuern animiert. Rund eine Woche später beim Picture-Premium-Cup, dem großen Highlight der Münster-BeachDays, stand sie an der Seite ihrer Schwester Jula (USC) auf dem Feld und sorgte abermals für mächtig Stimmung. Als die Erstliga-Zuspielerin des USC Münster in der Partie gegen Emilia Simon (FCJ Köln) und Lotta Surwehme (TB Höntrop) mit dem Wind spielte und den Schlagabtausch mit einem Netzkantenass zum 2:0 beendete, setzte es von den zahlreichen Zuschauern und USC-Kapitänin Esther Spöler Szenenapplaus. Ein Bild, das sich häufte – Münsters Beachduos spielten in Berg Fidel groß auf.

Beeindruckend war auch das, was Veteran Jan Romund mit seinem Partner Moritz Lembeck (beide Beach&Volley e.V.) noch immer in den Sand stemmte. Bei seinem eigenen Turnier kämpfte sich der 42-jährige Ausrichter über die Verliererrunde bis ins Viertelfinale. Dort war erst gegen die an Position eins gesetzten Favoriten Manuel Harms (Rhein-Sieg Volleys) und Richard Peemüller (Beach me e.V.) Schluss. „Es war noch mal mehr los als letztes Jahr. Das hat vor der Kulisse schon Spaß gemacht“, sagte Romund.

Noch besser schlugen sich die beiden Lokalmatadorinnen Anna Siebert (USC) und Sunna Milz (VCO Münster), die bis ins Halbfinale vorpreschten. Dort mussten sie sich den späteren Zweitplatzierten Josefine Schäkel (1. BC Kiel) und Mila Jancar (Eintracht Spontent) geschlagen geben. Der Sieg bei einem der wertvollsten Turniere NRWs ging an Nele Schmitt (TuSa Düsseldorf) und Nina Interwies (Beach me e.V.). „Das ist total cool gemacht hier. Zuschauer können richtig nah dabei sein. Das macht das Event aus“, sagte Siebert, die als Dritte vor den beiden Fuchs-Schwestern (9. Platz) und VCO-Talent Helena Klemm mit Sarah Overländer (Bayer Leverkusen/9.) gelandet war.

Für das sportliche Highlight aus Münsteraner Sicht sorgte das Herren-Duo Lucas Ovelhey und Lukas Salimi (beide Beach&Volley e.V.). Ovelhey, der seine Jugend beim TSC Münster-Gievenbeck verbrachte und nach langer Leidenszeit im Mai beim Urlaubsguru-Cup auf Norderney seinen größten Sand-Erfolg feierte, zog mit Salimi ins Endspiel ein. Beim krönenden Abschluss spielten sie im Finale groß auf, mussten sich Janik Sambale und Jonas Kaminski (beide BeachVolley United) jedoch knapp mit 0:2 (14:21, 22:24) beugen. „Es hat sich hier sehr heimisch angefühlt“, sagte Ovelhey, der künftig mit Yannick Biebelriether (SV Schwaig) um Punkte für die Deutsche Meisterschaft in Dortmund (27. bis 30. August) spielt.

Westfälischer Nachrichten

PICTURE-Premium-BeachCup-Münster

Top-Feld mit viel lokalem Touch. Der mit 10.000 Euro dotierte Picture-Premium-Cup rundet die Münster Beachdays ab.

Nun schon zum dritten Mal legt die Urlaubsguru-Beach-Tour in Münster am Berg Fidel einen Stopp ein – und das mit einer aufgewerteten Konkurrenz, die stärker sein wird als in den beiden Jahren zuvor. Preisgeld und wichtige Ranglisten-Punkte locken die Damen- und Herren-Duos zum Picture-Premium-Cup, bei dem am frühen Sonntagnachmittag seine Sieger haben wird. Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt es hier.

Was ist der Premium-Cup und wie ist er einzuordnen? Das Turnier gehört zur Beach-Tour des Westdeutschen Volleyball-Verbands (WVV), der über 1000 Turniere in verschiedenen Kategorien anbietet. Das Event am Berg Fidel ist mit 10.000 Euro das höchstdotierte und vom sportlichen Wert her gleich unter der German-Beach-Tour anzusiedeln. Das zieht Top-Spielerinnen und -Spieler an. „Die Starterfelder sind super besetzt“, sagt Organisator Jan Romund, gleichzeitig WVV-Vizepräsident, und fügt als Beleg hinzu: „Für eine Qualifikation zu den Westdeutschen Meisterschaften reichten im vergangenen Jahr 1300 WVV-Punkte. In Münster kommt man diesmal nicht unter 1700 ins Feld.“

Wie viele Teams sind dabei? Jeweils 16 Duos treten im Frauen- und Männer-Feld an, gespielt wird dabei im Double-Out-Modus. Das heißt: Eine Niederlage darf man sich im Verlauf des Turniers erlauben, nach der zweiten ist dann Schluss.

Welche Duos gehören zum Kreis der Titelanwärter? Bei den Frauen sind Anna-Chiara Reformat und Sandra Otte top-gelistet,  Josefine Schäkel und Mila Jancar, die derzeit in der deutschen Rangliste Rang 15 belegen, nehmen Position zwei der Setzung ein. Direkt dahinter folgen sowohl in Münster als auch im Ranking Nina Interwies/Nele Schmitt, die in Münster wichtige Zähler auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften in Dortmund einfahren wollen.  Bei den Männern kann Manuel Harms seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen – diesmal nicht mit seinem Bruder Yannick, sondern mit Richard Peemüller. Das Duo ist in der Setzliste die Nummer zwei hinter den Bayern Kim Huber und Valentin Schneckenburger (DVV-Nr. 14) an, die schon 2025 dabei waren und damals Neunte wurden.  Zum Favoritenkreis zählen sicher auch Jonas Kaminski und JaniK Sambale, Bruder der deutschen Nationallibera Emma Sambale.

Welche Teams genießen denn einen kleinen Heimvorteil? Das trifft auf Carla und Jula Fuchs zu. Die Töchter von Münsters Oberbürgermeister Tilman Fuchs beachen für BW Aasee, in der Halle aber spielen sie für den USC – Carla im kommenden Jahr als Zuspielerin in der Bundesliga. Die beiden rutschten als zehntes Team ins Feld, als elftes sind die erfahrene Beacherin Anna Siebert (USC) und Sunna Milz (VC Olympia) dabei. Sie standen in diesem Jahr schon bei drei Turnieren der Kategorie A+ auf dem Podium. Per Wildcard darf Helena Klemm vom Bundesstützpunkt mitmischen, sie tritt mit Sarah Overländer (Bayer Leverkusen) an. Bei den Männern kommen der frischgebackene Stadtmeister Leon Winkler (TuS Saxonia) und Franzisco Jungmann (BWA) in den Genuss einer Wildcard, über die Rangliste sind Ausrichter Romund und Moritz Lembeck sowie der Münsteraner Lukas Salimi mit Lucas Ovelhey qualifiziert.

Wann und wo wird gespielt?   Erneut findet der Premium-Cup auf der Anlage am Berg Fidel seine Heimat. Auf vier Courts geht es am Samstag und Sonntag ab 9 Uhr los. Die Finals sind für 14.30 Uhr (Frauen) und 15.30 Uhr (Männer) angesetzt, um „rechtzeitig zum WM-Spiel der Fußballer fertig zu sein“, so Romund. Gespielt wird dann auf dem Center Court, den L-förmig drei Tribünen mit 350 Sitzplätzen umgeben.

Was bietet der Premium-Cup abseits des Sports noch? Das seit Jahren im Beachvolleyball tätige Duo Axel Chur und Norman Diercks begleitet die Partien als Kommentator und DJ, sorgt gleichermaßen  für fachliche Begleitung und die typische Stimmung. Am Samstagabend bietet sich die Möglichkeit, beim Après-Beach zu chillen und die Atmosphäre zu genießen. An beiden Tagen ist der Eintritt zu jeder Zeit frei.

Westfälische Nachrichten

Münsteraner Stadtmeisterschaften läuten Beachdays feierlich ein

*Wachwechsel im Sand von Berg Fidel*

Als Barbara Wezorke nach ihrem Titel bei den Münsteraner Stadtmeisterschaften das Wort ergriff und Jan Romund mitsamt seinem Team für die ausgezeichnete Ausrichtung dankte, bekam er davon kaum etwas mit. Er war schon wieder völlig im Tunnel und traf die letzten Vorbereitungen für das noch anstehende Herrenfinale.

Knapp eine Woche vor dem großen Highlight, dem Picture-Premium-Beach-Cup, erwiesen sich die „Stadtis“ einmal mehr als gelungene Generalprobe. Auf der herausgeputzten Anlage des USC Münster und vor einer gewachsenen Tribüne auf dem Center Court bot sich Münsters Sand-Elite mitreißende Spiele. Die jeweiligen Titelverteidiger mussten ihre Kronen dabei abgeben.

„Sportlich hat es super gepasst, das Niveau war gut. Und auch der Zeitplan ist aufgegangen“, sagte Romund nach der Organisation seiner zweiten Münsteraner Titelkämpfe.

Bei diesen kam es zu zahlreichen Überraschungen. Wie beispielsweise im Endspiel der Herren, bei dem sich die beiden Vorjahressieger Moritz (Beach & Volley e.V.) und Oskar Lembeck (TSC Münster-Gievenbeck) nach einem überraschend klaren zweiten Satz mit 0:2 (13:15, 8:15) geschlagen geben mussten.

Mit Leon Winkler und Jakob von Bernuth boten zwei Akteure von Saxonia Münster eine Top-Leistung auf. Nachdem sie sich einen packenden Tiebreak-Krimi gegen Leon Dreßen (BW Aasee) und Sören Krapp (TV Schmeddinghausen) im Halbfinale geboten hatten, setzten sie in der Finalpartie noch einen drauf und gewannen das Turnier verdient.

Der Sprung aufs Treppchen war außerdem Dreßen/Krapp vergönnt. Das Duo bezwang Lingen Wu (BW Aasee) und Aufschlag-Ass Lukas Salimi (Beach & Volley e.V.) im Spiel um Platz drei.

Dass sich bei den Damen Setzlistenplatz fünf durchsetzte, überraschte nur auf dem Papier. Barbara Wezorke, ehemalige Erstliga-Mittelblockerin des USC Münster, und Marianna Sharafutdinova, einstiges Nachwuchstalent des VCO Münster, marschierten nahezu makellos durchs Turnier. Nur gegen die späteren Drittplatzierten, Carla Fuchs (BW Aasee) und Helena Klemm (VCO Münster), ging beim 2:1 (15:10, 10:15, 17:15) im umkämpften Halbfinale ein Satz verloren. Ansonsten zogen die beiden Spielerinnen des SC Münster 08 souverän durch. So auch im Finale, in dem sie die beiden Vorjahressiegerinnen Leonie Göhmann und Adriana Spinelli (beide BW Aasee) deutlich mit 2:0 (15:8, 15:10) bezwangen.

Auch der volleyballbegeisterte Oberbürgermeister Tilman Fuchs ließ sich das Spektakel in Berg Fidel nicht entgehen. Höchstpersönlich nahm er als Schirmherr die Siegerehrung vor und setzte damit den Schlusspunkt der Stadtmeisterschaften, die erneut gelungen waren. Einziger Wermutstropfen: die recht geringe Zuschauerresonanz. „Ein paar mehr hätten es sein dürfen“, meinte Romund, der dennoch zufrieden war und sich nun auf den Picture-Premium-Beach-Cup am Wochenende freut.

Kein Stillstand im Sand

Munter weiter geht es bei den Picture-Beachdays 2026. Nach den Stadtmeisterschaften am Sonntag übernimmt nun der Nachwuchs das Zepter im Sand. Am Dienstag treffen sich über 150 Grundschüler aus Münster und dem Kreis Warendorf zum Sparkassen-Kids-Cup, einen Tag danach dürfen sich Fünft- und Sechstklasser beim Youth-Beach-Camp im sportlichen Wettstreit messen. Begleitet werden beide Veranstaltungen, die ausgebucht sind, von Sportstudierenden der Uni Münster. Bevor es am Wochenende mit dem Picture-Premium-Cup zum sportlichen Höhepunkt kommt, steht am Freitag noch der Ninfly-Firmen-Beach-Cup an, bei dem in Mixed-Teams zu viert gespielt wird.

Westfälische Nachrichten

A+ Cup in Duisburg 30.+31.05.

Spitzensport im Sand: Am 30. und 31. Mai macht die Urlaubsguru Beachtour Halt in Duisburg.
An diesem Wochenende verwandelt sich die Beacharena Toeppersee erneut in einen Hotspot für hochklassigen Beachvolleyball.

Parallel zu den Spielen der Kategorie A+ bietet sich für den Nachwuchs bei drei zeitgleich stattfindenden Jugendturnieren die Gelegenheit, wichtige Punkte zu sammeln.
Wir laden euch herzlich ein, die Teams vor Ort anzufeuern und ein sportliches Highlight im Duisburger Westen zu erleben.
Ort: Beacharena Toeppersee, Bergheimer Str. 101, 47239 Duisburg
Datum: 30. & 31. Mai

Unser besonderer Dank gilt der @sparkasseduisburg sowie @duisburgistecht für die großzügige Unterstützung dieses Events.

Foto: @volleyheart (Instagram)
Text: Rumelner TV

A-Cup Ascheberg 16. Mai

Am Samstag, dem 16. Mai, verwandelt sich die Beachanlage des TuS Ascheberg in den Hotspot der regionalen Volleyballszene. Ab 10:00 Uhr schlagen die besten Teams aus Nordrhein-Westfalen zum diesjährigen A-Cup auf – dem sportlichen Highlight der Beachsaison 2026.

Wer hochklassigen Sport und Urlaubsfeeling pur sucht, sollte sich diesen Termin rot im Kalender markieren. Das Turnier verspricht das qualitativ bestbesetzte Teilnehmerfeld des Jahres zu werden. Die Zuschauer dürfen sich auf spektakuläre Flugeinlagen, kraftvolle Smashes und taktische Finessen auf höchstem Niveau freuen, wenn die Ranglistenbesten aus ganz NRW um den Turniersieg kämpfen. Die Spannung wird den ganzen Tag über steigen, bis gegen 18:00 Uhr das große Finale erwartet wird.

Exklusives Ambiente: Die neue Beachhütte mit Sonnendeck

Neben dem sportlichen Spektakel bietet der TuS Ascheberg ab diesem Jahr einen ganz besonderen Rahmen für seine Gäste. Erst kürzlich wurde die neue Beachhütte feierlich eingeweiht. Das absolute Highlight ist das dazugehörige Sonnendeck, das einen erstklassigen Blick auf die Spielfelder bietet.

Zusätzlich sorgen brandneue Beachmöbel und Liegestühle für echten Komfort und laden dazu ein, den Tag in entspannter Atmosphäre zu genießen. Ob man nun die Profis anfeuern möchte oder einfach nur bei Kaltgetränken die Sonne genießt – die Anlage präsentiert sich in Top-Zustand und ist bereit für einen unvergesslichen Turniertag.

Die Eckdaten im Überblick:

  • Was: Beachvolleyball A-Cup (Herren)
  • Wann: Samstag, 16. Mai 2026, ab 10:00 Uhr
  • Wo: Beachanlage TuS Ascheberg
  • Finale: Voraussichtlich gegen 18:00 Uhr
  • Angebot: Kaltgetränke, Pommes, Würstchen und Grillkäse

Der Eintritt für Zuschauer ist frei. Kommen Sie vorbei, feuern Sie die Teams an und erleben Sie die Beachsaison 2026 von ihrer besten Seite beim TuS Ascheberg!

Text: TuS Ascheberg

Sparkasse Vest Cup Marl

Am vierten Turnierwochenende der Saison 2026 gab es beim „Sparkasse Vest Cup“ dicke Preisgelder und viele Ranglistenpunkte zu gewinnen. 216 Zähler für das Klassement des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) bleiben beim Ausrichter.

Lukas Salimi bestätigte mit seinem Partner Jonah Juditzki die Spitzenposition in der Setzliste. Im Endspiel besiegte das Team Leon und Noah Voswinkel (VV Humann Essen) in zwei Sätzen. Während das unterlegene Duo im ersten Satz lange vorne lag und erst zum Ende klein beigeben musste (19:21), ging der zweite Durchgang mit 21:16 an die Turniersieger.

Lukas Salimi startet im Sand für „Beach & Volley e.V. Marl“ – in der Halle trägt der 24-Jährige das Trikot von TuB Bocholt. Sein Stammpartner Lucas Ovelhey fehlte verletzt. „Er hat sich am Daumen verletzt. Am Mittwoch wird sich im MRT herausstellen, wie schwer es ihn tatsächlich erwischt hat“, bedauerte Vater Franz die Zwangspause seines Sohnes.

Nicht ohne Stolz registrierte der Ausrichter, dass mit Jan Romund ein weiterer Schützling bei der Siegerehrung vertreten war. Der 42-jährige Routinier gewann mit seinem Partner Moritz Lembeck (TSV Münster-Gievenbeck) das kleine Finale 21:18, 21:15. Mit Sebastian Dinges und Veit Bils landete ein „reines“ Team des Ausrichters auf Platz fünf. Eine ausgezeichnete sportliche Bilanz.

„Ich betreibe heute einen eigenen Rennstall mit ausgezeichneten Beachvolleyball-Pferden“, schmunzelt Franz Ovelhey. „Die Zeiten, in denen ich in den Marler Schulen Talente gesichtet habe, sind vorbei.“ Die Förderschwerpunkte haben sich verschoben – der Erfolg gibt dem Volleyball-Nestor Recht.

Dass die provisorische Tribüne bei den Endspielen am Sonntagnachmittag nur schwach besetzt war, erstaunte Ovelhey nicht: „Wir wollen die Sportart weiterentwickeln. Der sportliche Aspekt steht im Vordergrund.“ Seit Saisonbeginn sind auf der Anlage im Schatten des Albert-Schweitzer-Geschwister-Scholl-Gymnasiums schon knapp 250 Teams gestartet.

Der „Sparkasse Vest Cup“ ist nicht nur wegen Preisgeld und Ranglistenpunkten attraktiv. „Das Turnier ist super organisiert, die weite Anreise aus Bayern hat sich gelohnt“, lobte Ida Kaminski, die in der Halle für den SV Lohhof als Diagonalangreiferin aufläuft. In der Beach-Saison startet sie erfolgreich mit ihrer Schwägerin Alexa im Team „Beach-Volley United“.

Im Endspiel gewannen sie den ersten Satz gegen Anna Siebert (USC Münster) und Sunna Milz (VCO Münster) deutlich mit 21:11. „Da ist noch alles drin“, prophezeite Turniersprecher Michael „Jackson“ Reschke vor dem zweiten Durchgang. Tatsächlich sah es wegen der Führung des Duos aus Münster lange nach einem Entscheidungssatz aus.

Doch mit einer 18:13-Führung im Rücken leisteten sich Siebert/Milz zu viele eigene Fehler, sodass Kaminski/Kaminski den Satz noch drehen konnten. Sie nutzten den zweiten Matchball und holten sich mit 21:19 Satz und Turniersieg. Die beiden Siegerinnen hatten mehr Kraft: Das unterlegene Duo aus Münster hatte sich über die Verlierer-Runde ins Finale durchgekämpft.

Zur Siegerehrung schaute Bürgermeister Thomas Terhorst auf der Beachanlage an der Hagenstraße vorbei. Da nieselte es leicht, aber insgesamt hatte der Ausrichter diesmal Glück mit dem Wetter. „Als es am Samstag losging mit dem Regen, waren wir durch“, freute sich Franz Ovelhey über verhältnismäßig viele Sonnenstunden und angenehme Temperaturen.

Foto: @volleyheart
Text: Marler-Zeitung

Marler Beach Tage: 01. bis 03. Mai

Beachvolleyball ist Lifestyle – und ist ein Publikumsmagnet!

…und nun endlich Sonne, Sand, Strand und dazu Beachvolleyball – solange und soviel wie möglich!!! Mitten in Deutschland und fast wie am Meer! Wer das sucht, kann sich bei den Marler Beach Tagen <> 01. – 03. Mai 2026 <> mit Beachvolleyball verwöhnen lassen!

Das Rezept mit Sonne, Sand und Beachvolleyball im feinsten Sand wird nach Absprache mit den Wetterfröschen in Marl wahr werden. Ein kleiner Blick in die Ferne lässt große Hoffnung auf Sonne … und herrliche Beach Tage in Richtung 18-22° C zu!

Für die Besten im Westen ist Beachvolleyball in Marl beim Beach & Volley immer eine interessante Adresse gewesen.

Die erneute Kombination mit „fast“ Profis im Sparkasse Vest Cup und mit lupenreinen Hobbyspielern in den Cups am 01. Mai verheißt viele heiß umkämpfte Spiele.

Hinter den Organisatoren vom B & V liegen bis dahin allerdings schon die ersten 3 Turnierwochenenden im April mit fast 200 Beachteams in allen Altersstufen. Mit feinstem Beachvolleyball wird dabei um die heiß umkämpften Ranglistenpunkte für Deutsche oder Westdeutsche Meisterschaften gespielt. Der Jugend, ob Schulsport und Vereinssport, wird dabei weiterhin ein breiter Platz eingeräumt.

Ab Samstagmorgen gehen die Topteams der Herren und Damen im Sparkasse Vest Cup bei den Marler Beach Tagen an den Start. Zum A+ Cup – mit ganz vielen meist heiß umkämpften – Entscheidungen – treffen sich die Besten im Westen. Allein die Top 5 Teams bei den Herren bringen fast 1000 Ranglistenpunkte in der Deutschen Rangliste mit …!!!

… und Marl wird dabei sein und möchte seinen seit Jahren deutschlandweit ausgezeichneten Ruf weiter festigen. Stets war ein kommender Meister in Marl am Start!!!

Diese hervorragende Serie soll in 2026 fortgesetzt werden. Die fast 1000 Tonnen herrlich weißer Sand sind reserviert – schweißtreibende Spiele werden erwartet. Wir sind bereit und wünschen den Teams tolle Spiele im Sand.

„Kommt und genießt unseren Strand in der Beach Arena an der Hagenstraße !!!“

Die Macher vom Beach & Volley sind glücklicherweise noch lange nicht satt, wagen den Schritt auf diesen Termin und stellen sich einem Wettbewerb mit weiteren Turnierausrichtern ( in Kiel und Magdeburg ) an diesem Turnierwochenende und hoffen auf erfolgreiche Tage bei Spielen von Damen und Herren beim Sparkasse Vest Cup!!!

…und sie bieten ganz besonders reizvolle Duelle an!

Text: Beach & Volley e.V.

PICTURE-MünsterBeachDays 2026

Oberbürgermeister Tilman Fuchs übernimmt die Schirmherrschaft

Münster. Die Urlaubsguru Beachtour des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) setzt auch 2026 Maßstäbe im deutschen Beachvolleyball. Mit über 1.000 Turnieren pro Saison gilt sie als größte Turnierserie der Welt – und mit den PICTURE-MünsterBeachDays macht eines der zentralen Eventformate erneut Halt in Münster. Vom 07. bis 14. Juni 2026 wird der Sportpark Berg Fidel zum Treffpunkt für Spitzensport, Nachwuchsförderung und Breitensport.

Ein starkes Signal für die Bedeutung der Veranstaltung setzt die Stadt Münster: Oberbürgermeister Tilman Fuchs übernimmt die Schirmherrschaft für die PICTURE-MünsterBeachDays 2026: „Die MünsterBeachDays verbinden Spitzensport, Nachwuchsarbeit und gelebte Gemeinschaft in Münster. Sehr gerne übernehme ich dafür die Schirmherrschaft und komme natürlich auch zum Zuschauen vorbei.“ freut sich Fuchs auf die Veranstaltung.

Auch die Organisatoren Thomas Öing und Jan Romund freuen sich riesig über die Schirmherrschaft: „Mit den BeachDays und seinen unterschiedlichen Formaten wie den Sparkassen-Stadtmeisterschaften und -KidsCamps, dem NINFLY-FirmenBeachcup sowie dem PICTURE-PremiumBeachCup erreichen wir die ganze Bandbreite der Beachvolleyballfans, Kinder, Jugendliche, ambitionierte Amateure genauso wie etablierte Profis. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Tilman Fuchs einen besonderen Fan gewinnen konnten.“

PICTURE-PremiumBeachCup als sportlicher Höhepunkt

Der Premiumturnier bildet auch 2026 den sportlichen Höhepunkt der BeachDays. Mit einem auf 10.000 Euro verdoppelten Gesamtpreisgeld wird ein hochklassiges Teilnehmerfeld erwartet. Nationale Top-Teams kämpfen um wichtige Ranglistenpunkte und setzen sportliche Akzente innerhalb der größten Beachvolleyball-Serie der Welt.

Breite Beteiligung und vielseitiges Programm

Die MünsterBeachDays stehen für ein offenes, integratives Eventformat mit Angeboten für alle Zielgruppen. Vom Nachwuchs bis zum ambitionierten Leistungssport hat dieses Konzept im vergangenen Jahr über 500 Aktive bewegt.

  • Sparkassen-Stadtmeisterschaften für lokale Vereine
  • Sparkassen Kids- und YouthCamp zur Nachwuchsförderung
  • NINFLY-FirmenBeachCup als sportliches Networking-Format und parallel dazu erstmalig die NINFLY-FirmenTeamChallenge als sportliche Alternative für Unternehmen
  • Freies Training für alle Beachvolleyball-Interessierten

Damit verbindet das Event sportliche Qualität mit gesellschaftlicher Breitenwirkung und schafft eine Plattform für Bewegung, Begegnung und Community.

Veranstaltungsübersicht:

7.6. Sparkassen-Stadtmeisterschaften

9.6. Sparkassen-KidsBeachCamp

10.6. Sparkassen-YouthBeachCamp

12.6. NINFLY-FirmenBeachCup/-FirmenTeamChallenge

13.6. Antenne Münster-AprésBeach

13. – 14.6. PICTURE-PremiumBeachCup

Veranstaltungszeitraum:

07.06. – 14.06.2026

Sportpark Berg Fidel, Münster

Anmeldung und weitere Informationen:

https://www.beachvolleyball.nrw

https://www.muensterbeachdays.de

Die Anmeldung für alle Eventformate ist geöffnet.

Premium Cup in Witten: Hochklassiger Saisonauftakt mit starken Teilnehmerfeldern und spannenden Matches

Mit dem ersten Beachvolleyball Premium Cup der Saison 2026 verwandelte sich die Anlage des blue:beach Witten am 21. und 22. März in den Mittelpunkt der nationalen Beachvolleyballszene. Bei freiem Eintritt erlebten die Zuschauer hochklassigen Sport, enge Duelle und eine Prise German-Beach-Tour-Feeling.

Sowohl im Herren- als auch im Damenfeld war das Turnier hochkarätig besetzt. Bei den Herren gingen das neu formierte Duo Luis Kubo/Niklas Held als topgesetztes Team ins Rennen, dicht gefolgt von Hennes Nissen, der nach der vergangenen Saison mit Niklas Held nun mit neuem Partner Kalle Pieper antrat. Neben den beiden genannten Teams, sorgten zahlreiche erfahrene Beachvolleyballer für ein Teilnehmerfeld, das vor allem in der oberen Hälfte der Setzliste an einen Stopp der German Beach Tour erinnert.
Auch im Damenfeld war die Qualität beeindruckend: Mit Clara Dreßen/Paula Schürholz sowie Leonie Klinke und ihrer neuen Partnerin Lisa-Sophie Kotzan führten zwei der stärksten Duos das Feld an. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld auch bei den Damen durch mehrere Veteraninnen der deutschen Tour.

Überraschungen und starke Leistungen bei den Herren

Vor allem im Herrenwettbewerb kam es früh zu spannenden Wendungen. Bereits in der zweiten Runde sorgte das Team Salimi/Ovelhey für eine Überraschung, als sie die an Position eins gesetzten Kubo/Held in einem intensiven und hart umkämpften Spiel mit 2:1 in den Looser-Baum schickten. Die beiden bestätigten ihre starke Form im weiteren Turnierverlauf und erreichten nach konstant überzeugenden Leistungen das Halbfinale, in dem sie sich lediglich dem Münchener Duo Schneckenburger/Huber geschlagen geben mussten. Mit einem Sieg im Spiel um Platz drei sicherten sie sich am Ende verdient den dritten Rang.

Im Finale kam es zu einem Nord-Süd-Duell: Die an Position zwei gesetzten Nissen/Pieper trafen auf die an drei gesetzten Schneckenburger/Huber. Nach einem umkämpften ersten Satz setzten sich Nissen/Pieper schließlich souverän mit 2:0 durch und sicherten sich den Turniersieg. Schneckenburger/Huber belegten den zweiten Platz.

Favoritensiege und dramatische Wendungen im Damenfeld

Im Damenwettbewerb verlief der erste Turniertag weitgehend erwartungsgemäß, wenngleich zahlreiche enge Spiele und intensive Ballwechsel das hohe Niveau unterstrichen. Die topgesetzten Teams bestätigten ihre Favoritenrolle und zogen souverän ins Halbfinale ein.

Dort kam es jedoch zu einer unglücklichen Wendung: Aufgrund einer Erkrankung mussten Lisa-Sophie Kotzan und Leonie Klinke ihr Halbfinale kampflos abgeben, wodurch Emma Gangey/Louisa Marunde direkt ins Finale einzogen.

Im zweiten Halbfinale setzten sich Clara Dreßen/Paula Schürholz in einem spannenden Duell gegen die U20-Deutschen Meisterinnen Sandra Otte/Annalena Richter durch. Die Nachwuchsspielerinnen belegten damit automatisch den dritten Platz.

Im Finale zeigten Dreßen/Schürholz schließlich nochmal ihre ganze Klasse und sicherten sich mit einem klaren 2:0-Erfolg gegen Gangey/Marunde souverän den Turniersieg.

Gelungener Auftakt in die Beachvolleyball-Saison

Der blue:beach Cup in Witten bot damit einen rundum gelungenen Start in die Saison 2026. Hochklassige Teilnehmerfelder, überraschende Spielverläufe und starke sportliche Leistungen machten das Turnier zu einem echten Highlight – sowohl für die Athletinnen und Athleten als auch für die zahlreichen Zuschauer vor Ort und im Livestream. Bereits jetzt steht fest: Auch im kommenden Jahr wird der Beachvolleyball Premium Cup erneut in Witten ausgetragen. Damit dürfen sich Fans, Spielerinnen und Spieler schon jetzt auf eine Fortsetzung dieses hochklassigen Turnierformats freuen – und die Vorfreude auf den nächsten Saisonauftakt im blue:beach hat längst begonnen.

Text: blue:beach Witten
Foto: @kevinmtg.fotos

Beachvolleyball-Premiere in Witten: Erster Premium Cup der Saison 2026

Am 21. und 22. März 2026 wird die Indoorsandfläche des blue:beach in Witten zum Mittelpunkt der deutschen Beachvolleyballszene. Mit dem Beachvolleyball Premium Cup findet dort der erste Wettbewerb der Kategorie Premium im Jahr 2026 statt – und bildet damit den Auftakt in die neue Beachvolleyballsaison.

Der blue:beach Cup zählt zu den hochkarätigsten Turnieren des Landes und ist einer von sechs Premium Events in NRW. Für nationale und Lokale Spitzenteams bietet der Termin eine optimale Gelegenheit, früh in Form zu kommen, wertvolle Punkte für die German Beach Tour zu sammeln und sich unter Top-Bedingungen auf die Saison vorzubereiten.

Ausrichtung in starker Partnerschaft
Das blue:beach Witten richtet das Event in enger Kooperation mit dem Westdeutschen Volleyball Verband (WVV) als Veranstalter aus. Gemeinsam stellen sie optimale sportliche Rahmenbedingungen und ein professionelles Umfeld für Athletinnen, Athleten und Fans sicher.

Starke Teilnehmerfelder – Starkes Preisgeld
Antreten im Kampf um den Titel werden 16 Herren sowie ein 12 Damen Teams. Die Athleten spielen um ein Gesamtpreisgeld von 4.000 Euro. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf hochklassige Matches, spannende Duelle und Beachvolleyball auf absolutem Topniveau freuen.

Liveübertragung auf Twitch
Der Centercourt wird an beiden Turniertagen live auf dem Twitch-Kanal des Verbandes -„Volleyball_nrw“ – übertragen. Damit können auch Fans, die nicht vor Ort sind, die entscheidenden Spiele, spannende Ballwechsel und die besondere Atmosphäre des Premium Cups miterleben.

Ein Highlight im Wittener Sportkalender
Mit dem Beachvolleyball Premium Cup setzt Witten ein deutliches sportliches Ausrufezeichen. Das Event bringt nicht nur hochklassigen Sport in die Region, sondern stärkt auch die Bedeutung der Stadt als attraktiven Austragungsort für sportliche Spitzenevents.

Veranstaltungsort: blue:beach GmbH, Luhnsmühle 2 58455 Witten
Datum: 21.–22. März 2026
Eintritt: Frei