Rekordsaison in Marl

Mehr als 1100 Teams sind bei 105 Turnieren an der Hagenstraße in Marl am Start.

Die Volleyball-Saison in der Halle beginnt, der Beach&Volley Marl beendet an diesem Wochenende die Spielzeit im Sand: In der Beacharena auf der Sportanlage an der Hagenstraße finden die letzten Beachvolleyball-Turniere des Jahres statt.

Organisator Franz Ovelhey und seine Mannschaft knacken an diesem Samstag eine besondere Marke: Dann findet das 100. Turnier in diesem Sommer statt. Am Sonntagabend werden es sogar 105 sein. Mehr als 1100 Teams waren in diesem Jahr in Marl am Start – ebenfalls eine neue Bestmarke.

„105 Turniere sind schon Wahnsinn“, sagt Ovelhey, der auf der Anlage seit Monaten im Dauereinsatz ist. „Mir graut schon vor der dunklen Jahreszeit. Da muss ich mir wohl etwas einfallen lassen.“ Möglicherweise beschäftigt sich der 72-Jährige dann bereits mit der Saison 2027.

Rekordsaison in Marl

So spielt Ovelhey mit dem Gedanken, den Höhepunkt der Saison, die Marler Beachtage, aufzuwerten. Anfang Mai fanden die Beachtage mit dem Sparkasse-Vest-Cup als A+-Turnier statt. Daraus könnte ein hochklassiger Premium-Cup werden. Statt 2500 Euro müssten dafür allerdings mindestens 4000 Euro in den Preisgeldtopf fließen. Zudem gäbe es mehr Punkte für die deutsche Rangliste zu gewinnen. Das dürfte hochkarätige Teams an die Hagenstraße locken.

Nicht nur organisatorisch ist Franz Ovelhey mit der abgelaufenen Saison zufrieden. Auch sportlich haben sich die Teams, die unter der Flagge von Beach&Volley Marl antreten, beachtlich geschlagen. Es gab etliche starke Platzierungen und Turniersiege wie den von Lucas Ovelhey bei der Deutschen Beach-Tour auf Norderney.

Zuletzt erkämpften Sebastian Dinges und Veit Bils bei der Westdeutschen Meisterschaft in Düren den dritten Platz. Möglicherweise wäre sogar noch mehr drin gewesen, wenn Lucas Ovelhey und Lukas Salimi ihre Saison nicht schon vorher beendet hätten. „Sie hätten in Düren sicher um den Titel mitgespielt“, sagt Franz Ovelhey.